Liebe Gäste

herzlich willkommen in unserem Hofcafe!

Unser großes altes Deelentor haben wir für Sie geöffnet!
Ganz herzlich möchten wir Sie auf dem Hof Meyer zur Müdehorst in Niederdornberg begrüßen. Sie sind hier in einem der ältesten Höfe Bielefelds. Unser Hof liegt in mitten der dazugehörenden Acker-, Grünland- und Forstflächen, einer seit Jahrhunderten fast gleich gebliebenen Kulturlandschaft . Von der Terrasse aus sehen Sie in das Schwarzbachtal, ein unter Naturschutz stehendes extensiv bewirtschaftetes Wiesental, begrenzt von alten Heggen. Sie sind Lebensraum für viele Vögel und Wildtiere. Davor liegt das alte Mühlengebäude mit dem dazugehörenden Mühlengraben und die Streuobstwiese.

Zur Geschichte des Hofes ist zu sagen: Schon zu Zeiten Karl des Großen wurde Müdehorst erwähnt. Der Edelherr Waltger von Dornberg hat hier auf unserem Hof 789 das erste Kloster in Westfalen gegründet. Die Reste der Klostergründung sind noch heute in unserem Acker vorhanden, jedoch nicht sichtbar. Das Bodendenkmal und unsere Hofanlage stehen unter Denkmalschutz. Unser 1791 erbautes Bauernhaus ist ein Vierständerbau. Der Deelenbalken ist reich verziert mit bunten Kraggen, Engeln und Versen. Den Vers des Deelenbalkens finden Sie auf der letzten Innenseite.

Genießen Sie den Aufenthalt in unserem neu gestalteten Deelencafe bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und schauen Sie sich um: Vieles ist alt geblieben, genau wie es 1791 gebaut wurde. So z.B. die alten dicken Deelenbalken, die über das ganze Haus reichen – 15 m von Außenwand zu Außenwand. Alte Sandsteintröge, aus denen Generationen von Arbeitspferden ihren Hafer gefressen haben, Heuraufen, Sandsteinpfosten, alte Eisenbeschläge, große dicke Bodenplatten oder das Kopfsteinpflaster im Eingangsbereich erzählen eigene Geschichten von der Nutzung als Wohn-und Wirtschaftsgebäude über Jahrhunderte hinweg. Das Haupthaus unseres Hofes bot Platz für die Familie mit vielen Kindern, Knechten und Mägden.

Sie alle lebten und arbeiteten in diesem Haus und versorgten ca. 20 Milchkühe und beackerten ihre Felder mit 6 Pferden. Außer dem gab es noch eine Zuchtstute mit Fohlen, Hühner und Schweine auf dem Hof: Ohne Strom war die Arbeit mühevoll, doch dieses Haus war gut durchdacht gebaut. Es bot ausreichend Platz für Heu und Stroh auf dem Boden, einen stets kalten Milchkeller zum Kühlen der Milch an der Nordseite, das Wasser zum Tränken der Pferde kam aus dem Brunnen in der Deele, um nur einige arbeitswirtschaftlich wichtige Punkte zu nennen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden verschiedene Renovierungsarbeiten notwendig wie z.B. die Änderung der Kuhstallseite. 2008 hat das Haus erneut eine große Änderung erfahren und präsentiert sich Ihnen jetzt als gastlicher Raum, mit einer besonderen Atmosphäre.

Genießen Sie das besondere Ambiente dieses alten Hofes!